Erweiterte Einstellungen

 

Die „Erweiterten Einstellungen“ sind ausschließlich für erfahrene Benutzer vorgesehen. Nehmen Sie Änderungen nur vor, wenn Sie sich über deren Auswirkungen im Klaren sind, da die Funktionsweise von sowie die Sicherheit Ihres Computers beeinträchtigt werden können.

 

Die folgenden Optionen sind verfügbar:

Scannen

Erkennung von potenziell unerwünschten Programmen (PUP)

Mit dieser Option können potenziell unerwünschte Programme erkannt werden, die im Zuge der Installation anderer Software ebenfalls auf Ihrem PC installiert wurden (Taskleiste, unbekannte Programmsymbole usw.).

Hintergrund-Scan nach Cache-Synchronisierung

verwendet einen lokalen Collective Intelligence-Cache mit aktuellen Informationen zu den aktivsten Bedrohungen in der Community. Aktivieren Sie diese Option, um nach jeder Cache-Aktualisierung alle aktiven Prozesse erneut zu scannen.

Verhaltensblockierung

Hacker verwenden u. a. Techniken, bei denen zulässige Programme mit schädlichem Code verseucht werden, um gefährliche Aktionen auf Ihrem Computer auszuführen.

 

Mithilfe der Verhaltensblockierung analysiert alle Aktionen der Anwendungen auf Ihrem Computer und blockiert solche, die die Sicherheit Ihres Systems beeinträchtigen können.

 

Diese Option ist standardmäßig aktiviert, und es ist nicht empfehlenswert, sie zu deaktivieren.

Verhaltensanalyse

Die Verhaltensanalyse ist ein wirksames Abwehrsystem im Hintergrund, das dann in Aktion tritt, wenn eine neue Bedrohung die anderen Scans und Schutzmechanismen umgehen konnte, um auf Ihrem Computer ausgeführt zu werden.

 

Dieser Schutz fängt die Aktionen der auf einem Computer installierten Anwendungen ab und überprüft sie, bevor sie vollständig ausgeführt werden. Dank dieser Echtzeit-Überprüfung wird bestimmt, ob Vorgänge anhand ihres Verhaltens ausgeführt werden dürfen oder nicht.

 

Mit diesem Schutz wird die Erkennungsrate des Virenschutzes enorm erhöht, daher wird empfohlen, die Aktivierung dieser Option beizubehalten.

 

Hinweis: Dieser Schutz steht nur in zur Verfügung.

 

Komprimierte Dateien in On-Demand-Scans scannen

Aktivieren Sie diese Option, um komprimierte Dateien bei On-Demand-Scans zu scannen, die über die Konsole gestartet wurden.

 

Hinweis:Diese Option hat keine Auswirkungen auf Scans, die durch Markieren einer Datei im Windows Explorer gestartet wurden (Rechtsklick > Mit scannen)

 

Dateien werden blockiert, bis Ergebnisse aus der Cloud vorliegen.

 

Beim Öffnen von ausführbaren Dateien (normalerweise verfügen diese über die Erweiterung .exe) sendet eine Anfrage an die Cloud, ob es sich bei der betreffenden Datei um Malware handelt. Um die Sicherheit Ihres Computers zu gewährleisten, kann unter gewissen Umständen die Ausführung von bestimmten Dateien so lange (einige Sekunden) verhindern, bis eine Antwort vonseiten der Collective-Intelligence-Server (der Cloud) eintrifft.

Über diese Option können Sie in Sekunden festlegen, wie lange ausführbare Dateien blockiert werden, bis eine Antwort aus der Cloud vorliegt. Der Wert sollte zwischen 10 und 60 Sekunden liegen. Die maximale Wartezeit beträgt standardmäßig 30 Sekunden.

 

Wie bereits erwähnt, kann eine solche Wartezeit lediglich für ausführbare Dateien (normalerweise verfügen diese über die Erweiterung .exe) und nicht für Dokumente, Fotos, Videos usw. festgelegt werden.

 

Hinweis: Diese Option steht nur in zur Verfügung.

 

Papierkorb

 

Wenn Malware neutralisiert, werden die betroffenen Dateien mehrere Tage lang (standardmäßig 3 Tage) im Papierkorb gespeichert, bevor sie vollständig entfernt werden. Die Anzahl der Tage kann im Bereich Erweiterte Einstellungen geändert werden.

 

Die Option zum automatischen Leeren des Papierkorbs ist standardmäßig aktiviert. Sie können die Einstellung allerdings über die entsprechende Option deaktivieren. Durch Deaktivierung dieser Option wird erkannte Malware auf unbestimmte Zeit im Papierkorb gespeichert und nicht automatisch entfernt. Sie können die Malware jedoch in jedem Fall manuell löschen. Weitere Informationen finden Sie unter Wie kann ich mit den Dateien im Papierkorb verfahren?.

 

Hinweis: Die Option zum automatischen Leeren des Papierkorbs betrifft lediglich als Malware erkannte Dateien und nicht verdächtige Dateien.

Warnungen und Berichte

 

Im Bereich Erweiterte Einstellungen können Sie die Warnungen, die von zu erkannter Malware angezeigt werden und die Erstellung erweiterter Protokolle aktivieren bzw. deaktivieren.

 

Beim erweiterten Protokoll handelt es sich um eine Textdatei, die technische Informationen zu den durchgeführten Scans enthält. Wenn Sie das Protokoll an einem anderen Ort speichern möchten, geben Sie das gewünschte Verzeichnis im Feld Pfad an.

 

Wenn Sie die Berichte und Statistiken von löschen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen.

 

Ausschlüsse

Wenn Sie bestimmte Dateien oder Ordner von den Scans durch ausschließen möchten, können Sie die entsprechenden Einstellungen im Bereich „Erweiterte Einstellungen“ vornehmen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
 

  1. Klicken Sie auf Hinzufügen.

  2. Navigieren Sie zu der Datei oder dem Ordner, der vom Scan ausgeschlossen werden soll, und aktivieren Sie links das entsprechende Kontrollkästchen.

  3. Klicken Sie auf Von den Scans ausschließen.

 

Wenn Sie bereits hinzugefügte Ausschlüsse wieder entfernen möchten, wählen Sie den entsprechenden Ausschluss aus, und klicken Sie auf Löschen.

 

Sie können angeben, welche Dateinamenserweiterung vom Scan ausgeschlossen werden sollen (zum Beispiel: .xls, .doc, .ppt usw.). Dateien mit diesen Erweiterungen werden dann nicht gescannt.

 

Gehen Sie bei der Auswahl der Erweiterungen folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf Hinzufügen.

  2. Geben Sie die Erweiterung in das Textfeld ein. Sie können mehrere Erweiterungen eingeben, indem Sie sie durch einen Schrägstrich „/“ trennen.

  3. Klicken Sie auf Von den Scans ausschließen.